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Das System des Tao Yoga:
Ausbildungsprogramm für die Praxis des I Ging Tao
von Juan Li
"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt."
Lao Tze
1. EINFÜHRUNG - DIE BASIS
2. ENTWICKLUNG DER GRUNDLAGEN
3. STÄRKUNG DES GEISTES -
der Allgemeinheit dienen und nützlich sein - Die 7 Energiezentren klären
und reinigen
4. DAS POTENTIAL DES MERIDIANSYSTEMS ENTWICKELN:
5. TRANSZENDENZÜBUNGEN:
1. EINFÜHRUNG - DIE BASIS
DAS INNERE LÄCHELN
Dies ist die erste Stufe im Tao und zugleich die wichtigste. Das Innere
Lächeln ist der Schlüssel zur Welt der Kommunikation durch unsere Wahrnehmung.
Ohne die Fähigkeit, zu spüren und zu fühlen, gibt es keine Taoistischen
Übungen, sondern nur Ideen und geistige Konzepte. Das Gefühl richtet
das Bewusstsein auf den gegenwärtigen Moment, denn nur dort ist Energie
jederzeit verfügbar. Das Innere Lächeln verbindet uns direkt mit der
Lebenskraft.
DIE SECHS HEILENDEN LAUTE
Die Fähigkeit, den Energiefluss in den Vitalorganen zu beeinflussen,
wird durch die Sechs Heilende Laute entwickelt. Durch diese Beeinflussung
der Organe, haben wir eine direkte Wirkung auf unsere Emotionen und
Gefühle. Dies ist auch die erste Stufe, in der wir lernen, uns durch
Energieübungen neu zu beleben. Die Fähigkeit zu fühlen, die wir mit
dem Inneren Lächeln begonnen haben, wird in der Wahrnehmung der einzelnen
Organe weiter entwickelt. Diese Übung wird auch "Sich in seine Organe
verlieben" genannt, und das Ergebnis ist, dass wir aufmerksamer mit
unserem Körper umgehen und mehr Selbstachtung fühlen.
QiGong: Die Aufwärm- und Dehnübungen:
Das Aufwärm- und Dehn-QiGong ist eine einfache Übungsabfolge, in
der wir uns von den Zehen bis zum Kopf dehnen und dabei den Energiefluss
fördern und das Körpergefüge in eine Einheit bringen. Eine wichtige
Atemübung, die Wirbelsäulenatmung, hilft uns, die Qualität des Blutes
und des Geistes zu ändern, und gibt uns die Fähigkeit der klaren Zielsetzung
und der Erfahrung von innerer Ruhe. Diese Übungen sind der Auftakt
zu allen Taoistischen Energiepraktiken, deren tägliche Anwendung auch
das Selbstbewusstsein steigert.
Strukturelle Ausrichtung 1 - Den Baum umarmen:
Ein wesentlicher Teil der Energiearbeit ist die korrekte physische Ausrichtung zwischen den beiden Hauptenergiequellen, der Erde unten und dem Himmel oben. Ohne eine korrekte Ausrichtung ist es unmöglich, sich für einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, ohne dabei zu ermüden.
Die stehende Position, bei der Übung "Den Baum Umarmen", richtet alle Knochen auf sehr effiziente Weise aus. Die Knochen wirken durch ihre Kristallstruktur wie 'Antennen' durch die sich die Energien von Erde und Himmel vermischen und ausbreiten können. Diese Haltung kräftigt den Körper mit einem Minimum an Aufwand. So können wir innerhalb von wenigen Minuten herausfinden, wo sich Blockaden befinden, die den korrekten Energiefluss behindern. Diese tägliche Übung legt die Grundlagen für persönliche Integrität in unserem Tun und in der Achtsamkeit unseres Verhaltens.
DER KLEINE ENERGIEKREISLAUF
Dies ist die erste Übung, in der wir direkten Kontakt mit der Lebenskraft und ihrem Fluss durch das Meridiansystem aufnehmen. Es ist unmöglich, die Energiearbeit zu vertiefen, ohne eine klare und bewusste Vorstellung davon zu haben, wie sich Energie anfühlt.
Der Kleine Energiekreislauf beschreibt einen kreisförmigen Weg durch die Wirbelsäule und Vorderseite des Körpers und ist mit dem gesamten Meridiansystem verbunden. Er wird als die 'Hauptstraße' des Energieflusses betrachtet, weshalb diese 'Straße' stets offen gehalten werden soll.
Jedes Mal, wenn wir bewusst eine Runde durch den Energiekreislauf beendet haben, nimmt unsere Vitalität zu.
Alle Taoistischen Energieübungen führen uns am Ende zum Energiekreislauf. Durch diese Übung nehmen wir unsere Lebenskraft immer deutlicher wahr und erzeugen damit durch die tägliche Anwendung, persönliche Kraft und die Fähigkeit, alle unsere Absichten gut umzusetzen.
Standpunkt 1 - Die Acht Trigramme des I Ching. Die Leitprinzipien der Energiearbeit:
Kreativ mit Energie zu arbeiten bedeutet nicht, eine Serie von mechanisch angewandten Techniken auszuführen. Um über einen längeren Zeitraum mit Techniken arbeiten zu können, brauchen wir eine motivierende Kraft, die uns in Zeiten von Unlust und Widerstand tragen kann. Diese motivierende, beharrliche Kraft erlangen wir durch einen klaren und kraftvollen Standpunkt, an dem wir unsere Taten orientieren. Die hochmotiviertesten Praktiker sind zum Beispiel oft Menschen, die sich nach der Diagnose mit einer tödlichen Krankheit entscheiden, dass sie leben wollen und alles dafür Erforderliche tun möchten, um dieses Ziel zu erreichen.
Sobald wir eine starke Motivation für diese Übungen haben, sind wir mit einer besonderen Energiequelle verbunden, die uns bei der Ausführung der Techniken unterstützt. Haben wir jedoch keine Motivation, dann werden selbst die kraftvollsten Techniken keine anhaltende Transformation bewirken.
Ohne klare Leitmotive fällt unsere Energiearbeit auf Improvisation zurück und wird sich letztlich als unwirksam für die Herbeiführung einer anhaltender Veränderung erweisen.
Die acht Trigramme des I Gings sind die acht Grundprinzipien, um eine ausgewogene Energiearbeit durchführen zu können. Sie begleiten den Übenden vom unwissenden Anfänger bis zur letztendlichen Transzendenz auf eine neue Bewusstseinsebene.
Regelmäßig mit diesen acht Prinzipien als Basis zu arbeiten, gibt uns ein kraftvolles Gefühl und Klarheit in unserem Leben und in Bezug auf unseren spirituellen Weg.
Die sechs grundlegenden Übung der Basis-Stufe:
Die sechs Übungen der Basis-Stufe funktionieren als Einheit. Jede
Übung erzeugt einen besonderen Bereich von Energiefrequenzen, die in
ihrer Kombination, einen Prozess persönlicher Transformation in Richtung
eines höheren Niveaus von Gesundheit und Wohlbefindens in Bewegung setzen.
Damit diese Übungen sich verwurzeln können, wird ein Minimum von sechs
Monaten täglicher Praxis empfohlen, bevor mit den Übungen für die nächste
Stufe zur Entwicklung der Grundlagen angefangen wird.
2. DIE GRUNDLAGEN ENTWICKELN
ARBEITEN MIT SEXUALENERGIE - STUFE 1
Die sexuelle Energie ist die konzentrierteste Energie, die unser Körper produziert. Wird diese Energie in die Welt geleitet, ist sie dazu bestimmt, einen neuen Menschen zu schaffen. Wenn sie aber durch das Meridiansystem nach oben geleitet wird, erzeugt sie ein höheres Bewusstsein und Vitalitätsniveau, wobei die Drüsen, das Nervensystem und die Organe geheilt und verjüngt werden.
Da unsere Emotionen eng mit den lebenswichtigen Organen verbunden sind, ist die recycelte sexuelle Energie fähig, die Emotionen, die von den Organen fließen, zu multiplizieren. Wir sind in der Lage, Freude im Herzen auf das Niveau unendlicher großer Liebe zu multiplizieren aber auch den Ärger in der Leber bis hin zu zerstörerischer Wut wachsen zu lassen.
Die Übungen zum Recyceln sexueller Energie erfordern ausdauerndes und regelmäßiges Umwandeln der negativen Emotionen in positive Lebenskraft. Wird dieser Aspekt vernachlässigt, können diese Techniken in den Händen eines unerfahrenen Anfängers zu einem zweischneidigen Schwert werden.
Wenn die Übungen der Basis-Stufe einen guten Fluss durch das Meridiansystem und die Organe ermöglicht haben, füllen die sexuellen Übungen diesen Fluss mit einer energetisch höheren Frequenz. Der Organismus strukturiert sich schließlich auf einem höheren Niveau der Vitalität, was den Prozess der Evolution fördert. Das Resultat, die sexuelle Energie erfolgreich zu recyceln, ist eine verbesserte Energieintegrität, klare persönliche Grenzen und soziale Beziehungen basierend auf gegenseitigem Vertrauen und Achtung.
Die Harmonisation der Fünf Elemente
(1) - Die emotionale Vergangenheit heilen:
Eines der acht Prinzipien für die Energiearbeit lehrt uns,
all das was wir angefangen haben auch zu beenden. Der Abschluss einer
jeden angefangenen Sache ist deshalb wichtig, weil wir dabei jedes Mal
einen Zyklus des Energieflusses in Bewegung setzen, der in sich das
Bedürfnis trägt, auch wieder zu Ende geführt zu werden.
Wird hingegen ein Zyklus nicht beendet, kann die darin investierte Energie
nicht für andere Zwecke befreit werden. Unsere unvollendeten Situationen
aus der Vergangenheit sind allesamt Zyklen, die ein enormes Maß
an potenzieller Energie in sich festhalten. Schließen wir diese
Zyklen ab, wird diese Energie wieder frei und wir haben genügend
Kraft, um das was wir jetzt tun wollen, auch zum Erfolg zu führen.
Die Fähigkeit, ein Ziel zu setzen, es aufrechtzuerhalten und es
zur Erfüllung zu bringen, hängt von einem effizienten Energiefluss
zwischen dem Himmel, der Erde und unserem Energiesystem ab. Unvollendete
Situationen sind wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und Straßensperren,
die wir der Lebenskraft in den Weg stellen. Die Fusion der Fünf
Elemente soll uns dabei helfen, die Zyklen unserer Vergangenheit zu
Ende zu bringen und das Energiesystem zu öffnen, damit wir den
unendlichen Fluss vom Universum nutzen können.
Was auch immer wir uns vornehmen zu tun, wird nicht durch das Horten
von Energie erreicht, sondern in dem wir es zulassen, das der unendlichen
Ozean der Lebenskraft durch uns fließen kann und sich an die Ziele
richtet, die wir uns setzen.
Die Fähigkeit, sich mit unserer Vergangenheit auseinander zu setzen
und auf der Lösung von bisher nicht bewältigten Angelegenheiten
zu beharren, wird schon durch die Basisübungen und dem damit erreichten
Niveau persönlicher Integrität möglich gemacht. Ein Resultat
der Fusion ist eine starke innere Stabilität, die uns vom Aufruhr
der Welt unberührt lässt. Dies zeigt sich zum Beispiel in
der mühelosen Fähigkeit, in anderen den Drang zu erwecken,
ihr Bestes zu tun.
STRUKTUELLE AUSRICHTUNG (2) - Die sechs
Positionen des Eisenhemd QiGong:
Die bewusste Ausrichtung unserer Knochenstruktur, die auf der ersten Stufe mit der Übung "Den Baum umarmen" begonnen hat, wird in der zweiten Stufe mit fünf weiteren Körperhaltungen ausgedehnt und vertieft. Diese Positionen helfen, das Bindegewebe zu dehnen, dies ist eine Schicht von Mikro-Meridianen, die jedes Organ und jeden Muskel umgeben und mit Energie umhüllen. Dabei werden auch die so genannten Muskel-Sehnen-Meridiane, die sich von den Fingerspitzen bis zu den Zehen erstrecken, gedehnt und aktiviert.
Die Sehnen geben nicht nur den Bewegungen Elastizität, sondern dienen auch als ein separates Meridiansystem. Wenn mit den Sehnen regelmäßig geübt wird, bleiben diese bis an unser Lebensende flexibel und stark. Vernachlässigen wir sie, werden wir steif und verlieren unsere Beweglichkeit. Die Versteifung, die auf der körperlichen Ebene stattfindet, wird automatisch auch auf unsere geistige und emotionale Einstellung übertragen. Wir werden emotional unflexibel und können somit auch unsere tiefsten Gefühle nicht mehr adäquat spüren und ausdrücken.
Ein gesunder und lebendiger Organismus zeichnet sich durch seine große Flexibilität und Wärme aus, im Gegensatz zu toten Körpern, die steif und kalt sind. Die sechs Haltungen des Eisenhemd QiGong geben uns Lebendigkeit und Wärme. Die durch diese Haltungen entwickelte Beweglichkeit ist eine intensive Unterstützung für die Arbeit mit den Emotionen, die in der Fusion und bei den Sechs Heilenden Lauten stattfindet.
HEILENDER ATEM - Die Knochenatmung -
Das Knochenmark wieder aufbauen:
Bei den Basisübungen hilft uns die Übung "Den Baum umarmen", die Knochenstruktur auf die effizienteste Weise auszurichten, um den Fluss der Kraft von Himmel und Erde zu verstärken. Das Vermischen dieser beiden Energien findet im Knochenmark statt. Durch eine schlechte und übersäuernde Ernährung verlieren wir leider schon in unserer Jugend Knochenmasse, und so zeigt sich bereits im mittleren Lebensalter, dass unsere Vitalität stark abgenommen hat. Unsere Vitalität und Lebenslust hängen in einem hohen Maß von der Gesundheit unseres Knochenmarks ab.
Die Knochenatmung hilft uns, das Knochenmark wieder wachsen zu lassen und eine höhere Vitalität zu entwickeln.
Ohne diese Übung ist es sicherlich viel schwieriger, stets unsere Ziele zu erreichen, weil uns ohne sie, die Fähigkeit fehlt, unsere Vitalität in dem Maße aufrechtzuerhalten, um Schwierigkeiten meistern zu können. Ein gestärktes Knochengerüst fördert somit sowohl Kreativität als auch Lebenslust.
Strukturelle Ausrichtung (3) - Tai Chi
Stufe 1:
Die Arbeit mit der Struktur, beinhaltet bis zu dieser Stufe nur
statische Positionen, in denen wir entweder stehen oder sitzen. Im Tai
Chi der Stufe 1 lernen wir, diese Struktur in Bewegung zu setzen. Das
Vermischen der Energien von Himmel und Erde, das in der Knochenstruktur
stattfindet, geschieht durch die Interaktion der zwei Polaritäten, die
das Leben möglich machen: Yin und Yang, negativ und positiv, weiblich
und männlich, flexibel und fest. Der Austausch von Yin und Yang führt
zu einer dritten Kraft, der kreativen, schöpferischen Energie. Die kreative
Energie ist die Basis alle Schöpfung. Die gesamte Strukturarbeit,
die wir bisher ausgeführt haben, hat den Zweck, die kreative Energie
zu kultivieren. Tai Chi Chuan besteht aus einer Serie von langsamen
Bewegungen, in denen wir die Ausrichtung zwischen Himmel und Erde weiter
fördern. Die Bewegungen steigern den Fluss der schöpferischen Energie.
Die Geschicklichkeit bei der Ausführung dieser Bewegungen wird in unsere
Alltagsbewegungen übertragen, in denen wir ausgerichtet, zentriert,
verbunden und geerdet sind, selbstsicher, mit klarer Absicht und ohne
Anstrengung. Tai Chi Chuan ist der Schritt, der die Energieübungen in
die alltäglichen Situationen unseres Lebens überträgt. Leben und Üben
werden eins, mit einem Minimum an Aufwand und Anstrengung. Die fließenden
Bewegungen von Tai Chi spiegeln die Art und Weise wieder, wie wir durch
bestimmte Lebenssituationen "fließen".
Standpunkt 2 - I Ging als Ratgeber:
Die Acht Trigramme, die wir schon in der Basisstufe kennen gelernt haben, bilden die grundlegende Sprache im I Ging.
Das I Ging ist ein alter chinesischer Klassiker, der zuerst vor etwa 2600 Jahren aufgeschrieben wurde. Es ist ein innerer Führer, der jedem Menschen eine Anleitung bietet, sein kreatives Potential auf das höchste Niveau des Bewusstseins zu bringen, das weit über das Gewöhnliche hinaus geht.
Die Autoren des I Ching schreiben, dass jeder Mensch auf dem Weg der persönlichen Transformation durch 64 Energiesituationen zu gehen habe. Die 64 Situationen beschreiben jede Stufe der Evolution, vom Anfang bis zur höheren Realisierung und Transzendenz.
Das I Ging stellt das vollständige Schema der persönlichen Evolution dar und beschreibt genau, was bei jedem Schritt erforderlich ist, und wie wir kreativ mit der Wechselbeziehung von Yin und Yang umgehen und den Prozess der Transformation fördern können. Es zeigt auch auf, wie wir das maximale Resultat mit einem Minimum an Aufwand erreichen können. Das I Ging ist ein Berater, der uns lehrt, wie wir die Kunst entwickeln können, in Harmonie und Integrität zu leben.
Mit dem Studium des I Ging beginnt der allmähliche Prozess, geistige Barrieren und beschränkte Überzeugungen zu überwinden. Das Überwinden, von mentalen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Barrikaden, die unsere Evolution begrenzen. Das Ergebnis ist ein Standpunkt mit einer großen Weitsicht, der wirklich alle Möglichkeiten zulässt. Solch ein Standpunkt, verbunden mit einem gesteigerten Fluss unserer schöpferischen Energie, legt die Grundlagen für die Schaffung eines Universalbewusstseins.
Ernährung nach den Fünf Elementen:
Ernährung wird im I Ging nicht nur in Bezug auf feste Nahrung
definiert, sondern auch durch die Qualität der Gedanken die wir
haben, den Emotionen, die wir hegen, der gesellschaftlichen Verbindungen,
die wir pflegen, und den Ideen die sich in unserem Bewusstsein formen.
Die Nahrung, die wir aufnehmen, kann unseren Fortschritt unterstützen
oder behindern. Unser Verstand ist wie ein Spiegel, der reflektiert,
was in der Gesamtheit unseres Organismus stattfindet. Falsche Nahrung
kann Gemütsverfassungen erzeugen, die nicht unterstützen,
was wir tun.
Auf dieser Stufe lernen wir, in jedem Sinn richtig zu wählen, um
dadurch unsere Wahrnehmung und eine größere Eigenliebe zu
kultivieren.
Eine der Ernährungslehren im I Ging beschreibt, dass wir beim Arbeiten
mit Nahrung sehr flexibel sein sollten. Im Umgang mit unserer Ernährung
sollten wir nun nicht plötzlich Unnachgiebigkeit und Intoleranz
entwickeln.
Standpunkt 3 - I Ging - Führung durch die vier Jahreszeiten:
Harmonisierung bedeutet Zentrierung und das bedeutet wiederum, eins
mit der kreativen Energie zu sein. Wie die Jahreszeiten voranschreiten,
variieren die Zyklen des Energieflusses, die durch bestimmte Übungen
erleichtert werden oder sie schwieriger machen. Auf dieser Stufe beginnen
wir, bewusster den richtigen Zeitpunkt wahrzunehmen. Der richtige Zeitpunkt
ist eines der Schlüsselelemente bei den Energieübungen. Zum richtigen
Zeitpunkt ist jeder Aufwand minimal und jedes Ergebnis maximiert. Der
falsche Zeitpunkt kann bedeuten, dass wir ein Maximum an Aufwand betreiben
müssen, und dabei kaum wahrnehmbare Ergebnisse oder auch gar kein Ergebnis
erhalten. Sich bewusst zu werden, wie Energie im Jahrzyklus fließt,
macht die Sonne, den Mond, die Erde, die Planeten und die Sterne zu
Partnern in unseren kreativen Bemühungen. Der Standpunkt, dass wir alleine
die uns vom Universum zugeteilten Hindernisse bekämpfen müssen, löst
sich auf und wird durch die Ansicht ersetzt, nicht zu kämpfen sondern
sich aufeinander abzustimmen.
Die acht Stufen zur Entwickeln der Grundlagen:
Die verschiedenen Stufen für die Entwicklung der Grundlagen erzeugen
eine Kraft die es uns ermöglicht, in der Energiearbeit auf eine tiefere
Ebene zu gehen, weil wir mit einer ausgedehnteren und vielseitigeren
Sichtweise arbeiten als vorher. Die Praktizierenden entwickeln Fertigkeiten,
die zu einer gesteigerten Fähigkeit der Lebensbewältigung und zu einer
größeren Gewandtheit beim Realisieren von Zielen führen. Es wird immer
mehr Energie freigesetzt, um Ungleichgewichte aus der Vergangenheit
oder Gegenwart auszugleichen. Die Fähigkeit, unser Energieniveau zu
erhalten und Energie aus unvollendeten Zyklen frei zu machen, entfernt
Erschöpfung und Müdigkeit. Ein neues Vitalitätsniveau entsteht, und
unsere Energiestruktur stabilisiert sich auf einer höheren Bewusstseinsfrequenz.
Ein Ergebnis dieser Stufe ist daher größeres Selbstvertrauen und Anziehungskraft.
Angelegenheiten aus unserer Vergangenheit, die Klärung erfordern, benötigen
ein geduldiges Bemühen. Geduld selbst ist das Ergebnis des verbesserten
Energieflusses durch das Herz und die anderen Organe. Ein Minimum von
fünfzehn Monaten regelmäßiger Übung ist erforderlich, um die alte emotionale
Struktur aufzubrechen und den Beginn einer neuen mit größeren Möglichkeiten
zu etablieren. Durch diese Stufe zu hasten ist ein großer Fehler, der
von vielen Übenden gemacht wird. Zu große Eile führt zu einem Mangel
an Elan und mageren Ergebnissen in der mittleren und fortgeschrittenen
Ebene. Schlimmstenfalls werden wir derart enttäuscht, dass wir frustriert
aufgeben. Einen Zyklus auf diese Weise zu beenden lässt die Person geschwächt
oder sogar unfähig zurück, es nochmals mit irgendeiner anderen Disziplin
zu versuchen, weil die ganze anfängliche Begeisterung, die hineingeflossen
ist, zu nichts geführt hat.
3. STÄRKUNG DES GEISTES - Der Allgemeinheit dienen und nützlich sein
Taoistische Organ- und Selbstmassage: Chi Nei Tsang
Der Bauch ist die Kreuzung, wo die himmlische Energie auf ihrem
Weg zur Erde hindurchfließt und die aufsteigende Erdenergie ihren Weg
zum Himmel findet. Blockaden im Bauchbereich beeinflussen somit den gesamten
Organismus. Im Bauchraum können wir die meisten wichtigen Organe durch
Massage berühren. Chi Nei Tsang hilft uns, mit den Organen und den Emotionen
in einer höchst einfachen Weise zu arbeiten. Es ist ein Weg, all die
vorherigen Stufen zu ergänzen und zu unterstützen, wobei die Sechs Heilenden
Laute die Massage optimal unterstützen. Chi Nei Tsang kann als eine Selbstmassage
zur Gesundheitspflege angewandt werden und als eine Technik, mit deren
Hilfe wir auch andere Menschen bei ihrem Heilprozess unterstützen können.
Persönliche Entwicklung geschieht nicht in Einsamkeit, wo alle Aufmerksamkeit
nur auf einen selbst gerichtet ist. Das führt zu einem Zustand äußerster
Isolierung, wo nichts mehr richtig fließen kann. Das I Ging schlägt
vor, dass wir uns Mutter Natur als Vorbild nehmen und dabei wie sie,
auf jede erdenkliche Art und Weise Nutzen für alle Wesen erzeugen. Wenn
eine Energieübung nur auf uns selbst gerichtet wird, liefert die Natur
auch nur die für eine Person erforderliche Energie. Wenn wir stattdessen
uns als Ziel setzen, möglichst vielen von Nutzen zu sein und darin auch
aktiv werden, so wird uns Energie geliefert, um allen Wesen zu nützen,
die wir erreichen können. Chi Nei Tsang ist ein Schritt dahin unseren
Kreis des Einflusses zu vergrößern, und wie das I Ging es bezeichnet,
zum "Assistenten des Himmels" zu werden.
Heilende Hände - Die Sequenz der Buddha Hand:
Die Fähigkeit zu geben steht proportional zu unserer Fähigkeit anzunehmen. In der Chi-Nei-Tsang-Massage sind die Hände unser wichtigstes körperliches Instrument. Sie sind der Übertragungspunkt, wo die Energie, die durch unsere Struktur fließt, den anderen berührt.
Die Sequenz der Buddha-Hand ist eine Bewegungsabfolge der Arme und Hände im Einklang mit der richtigen Körperstruktur, um den Energiefluss in den Händen zu verstärken. Einige Bewegungen helfen, die verschiedenen Energiepunkte auf dem Energiekreislauf zu öffnen und von Blockaden zu befreien. Manche der Arm- und Fingerpositionen dehnen die mit den Zehen und der Erde verbundenen Muskelsehnenmeridiane. Das Ergebnis ist, dass wir in der Lage sind, eine Leitung für die kreative Energie zu werden, um sie in ein anderes Wesen, einen anderen Menschen, ein Tier oder eine Pflanze zu leiten.
Die Sequenz der Buddha-Hand kann mit der Knochenatmung, dem Energiekreislauf, den Sechs Heilenden Lauten, der Ausrichtung in der Position des "Baum umarmen", der zentrierten Ruhe der Fusion und dem selbstlosen Standpunkt des I Ging verbunden werden.
Energetischer Schutz - Persönliche Grenzen klar definieren:
Ein häufiges Problem in der Energiearbeit ist die Abgrenzung. Wir haben Schwierigkeiten unsere persönlichen Grenzen klar zu definieren, und daraus entstehen unterschiedliche Probleme - Seien es eine große Empfindlichkeit auf negative Energien oder besonders starke Reaktionen auf Menschen und Orte. Oder wir haben Schwierigkeiten unsere Besitztümer zusammenzuhalten, suchen ständig etwas, verlegen und verlieren unsere Sachen. Wir lassen uns leicht von starken Persönlichkeiten beeinflussen und finden uns in Situationen wieder, mit denen wir eigentlich nicht einverstanden sind.
Diese Liste lässt sich beliebig verlängern. All diese Faktoren sind Zeichen dafür, dass unser Energiesystem und spezifisch die Hauptenergiezentren entlang des Energiekreislaufes nicht in der richtigen Frequenz schwingen oder blockiert sind. Deshalb kann der Organismus nur schwer seine energetische Integrität aufrecht erhalten. Vergrabene Emotionen geben uns das Gefühl, Opfer zu sein und immer wieder Pech zu haben. In solchen Situationen ist unsere energetische Struktur nicht richtig mit Himmel und Erde verbunden. Wir sind deshalb nicht genügend aufgeladen und funktionieren nur weit unter unserem möglichen Potential. Das Fundament, das uns hilft, solche Probleme zu vermeiden, ist die tägliche Stärkung der Erdverbindung und eine intensivere Versorgung des Meridiansystems. Das Innere Lächeln, die Sechs Heilenden Laute und die Formeln der Fusion 1 erleichtern unser emotionales Gepäck. Dazu ist es notwendig, unsere Aufmerksamkeit, die nur auf die eigenen Probleme gerichtet ist, auszudehnen und einen Weg zu finden, auf dem wir auch anderen Menschen helfen und sie unterstützen können. Versuchen wir, unsere Grenzen durch magische Hilfsmittel und egoistische Methoden zu stärken, betonen wir dabei nur noch mehr das Gefühl von Isolation und Ängsten. Das wiederum behindert den Fluss der schöpferischen Energie durch unseren Organismus. Wenn wir unser Energiesystem in liebevoller Achtsamkeit aufrecht erhalten, empfinden wir Respekt für die Grenzen anderer und finden uns leicht mit jeder Lebenssituation und den unterschiedlichsten Menschen zurecht.
Mantra - der Ozean kreativer Schwingungen und schöpferischer Vibrationen
Alle Energiearbeit kann in einem Wort zusammengefasst werden: Töne!
Der Prozess der Manifestation einer körperlichen oder feinstofflichen
Realität beginnt mit einer Idee, die sich als Grundton oder schöpferische
Vibration ausdrückt. Alle Techniken die wir kennen, erfordern eine Einweihung
durch eine Aktivität des Egobewusstseins. Egoaktivität ist polarisiert
und niemals harmonisiert. Harmonie bedeutet der Ausgleich zwischen Yin
und Yang, wo schöpferische Energie entsteht. Je größer die Egoaktivität,
umso größer ist die geistige Unruhe und das Geschwätz des Verstandes.
Mantra-Übungen oder die Wiederholung von Grundtönen beruhigt die Aktivität
des Ego und lassen das ständige "Geplapper des Verstandes" aufhören.
Mantras vereinen das Energiesystem zu schöpferischen Vibrationen, lösen
negative Gedankenmuster auf, bringen den Atem in einen Rhythmus, stabilisieren
das Bewusstsein, erfrischen das Nervensystem in kurzer Zeit und verbinden
das Energiesystem mit höheren Frequenzen. All diese Effekte werden mit
einem minimalen Aufwand und einem Minimum an Egobewusstsein während
der Übung erreicht. Die kraftvollsten Mantras benutzen nur Grundtöne
und keine gewöhnliche Sprache oder Worte. Grundtöne sind universelle
Laute, die sich aus Vibrationen bestimmter Prozesse zusammensetzen.
Diese Grundtöne wurden in alter Zeit von Übenden im Zustand höchsten
Bewusstseins entdeckt. Es gibt Grundtöne, um etwas anzuziehen, abzuweisen,
Hindernisse zu überwinden, Krankheiten zu heilen, Mitgefühl zu erzeugen
und vieles mehr. Die Liste ist so lang wie die Schöpfung selbst, denn
jedes Lebewesen und jeder Energieprozess besteht aus einer ganz bestimmten
Form von Vibrationen. Vibrationen bilden auch eine Verbindung zwischen
unterschiedlichen Dimensionen. Energie ist Vibration. Wenn wir die Grenzen
des körperlichen Bewusstseins erreichen, bildet das Mantra die interdimensionale
Brücke, um "das große Wasser", wie das I Ging es ausdrückt, zu überqueren.
Mantras bringen den numerologischen Rhythmus in die Energiearbeit. Im
I Ging wird der Rhythmus als "Helfer" bezeichnet, denn er kann Energieprozesse
übernehmen und sie ohne die Hilfe des Ego weiterführen. Wird ein Rhythmus
aktiviert, müssen wir nichts mehr tun, und der Prozess wird mühelos,
weil die schöpferische Energie mit minimalem Aufwand fließen kann. Mantras
zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus, denn sie können auch innerlich
(stimmlos) in jeder Situation und in jedem emotionalen Zustand ausgeführt
werden.
FENG SHUI - Energetische Integration
unserer Umwelt
Das I Ging beschreibt den Schüssel zu wirkungsvoller Energiearbeit
wie folgt:"Sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort, schaue dabei
in die richtige Richtung und mache mit dem richtigen Gefühl das
Richtige." Energetisch gibt es nur einen Ort, wo das geschehen
kann: Im Zentrum. Das Zentrum ist kein physischer Ort, sondern ein energetischer
Platz in der feinstofflichen Anatomie von Lebewesen, wo die Energien
von Himmel und Erde zu schöpferischer Kraft verschmelzen. Im menschlichen
Körper wird dieser Ort der "Mittlere Kanal" oder auch
der "Tiegel" genannt.
Unsere Häuser und ihre Umgebung sind der äußere Tiegel,
wo die Energien von Yin und Yang durch die Kraft unserer Absicht und
Beharrlichkeit miteinander agieren. Das Haus als ein lebendiger Organismus
besitzt auch ein Meridiansystem, das wir mit dem des menschlichen Körpers
vergleichen können. Die Absicht dieser Stufe des Inneren Feng Shui
ist es, in unserem näheren Lebensumfeld (Haus, Grundstück)
eine Serie von Meridianen und Energiemustern zu etablieren und das Energie-Potential
zu optimieren. Von der energetischen Ebene betrachtet, ist es naiv zu
glauben, dass Spiegel, Glöckchen und ein Aquarium mit Fischen in
der richtigen Farbe unser menschliches Potential verbessern können.
Solch eine Sichtweise besagt, dass unser Wohlbefinden davon abhängig
ist, die richtigen Gegenstände am richtigen Ort stehen zu haben,
egal wie wir uns fühlen und an was wir glauben.
In dieser Form des Feng Shui geht es nicht nur darum, für den persönlichen
Nutzen positiv zu wirken, denn wir sind Teil unserer Umwelt. Durch Energiearbeit
mit einer klaren Absicht und einer guten Verbindung zur schöpferischen
Energie ist es möglich, die Erde an den Stellen zu heilen, wo sie
durch egoistische Taten verwundet wurde.
Übungsgruppen durch die Grundübungen leiten:
Das I Ging empfiehlt dass, nachdem wir ein Drittel des Weges auf
dem Pfad unserer Entwicklung zurückgelegt haben, wir damit beginnen
sollen, kleine Gruppen in den Grundübungen zu führen, um damit Harmonie
zu erzeugen. Dies wird nicht nur für den Nutzen von anderen getan, sondern
auch als ein Schritt zur Erweiterung unseres Aktionsfeldes und für die
Entwicklung einer kraftvolleren Perspektive für das was wir tun. Anderen
die Übungen erklären zu müssen, die wir schon eine Zeit lang selbst
ausgeführt haben, zwingt uns, zu klären, was wesentlich ist und was
nicht. Die von den Schülern gestellten Fragen zwingen uns, Probleme
und Situationen, auf die wir selbst noch nicht gestoßen sind, tiefer
zu überprüfen. Die positiven Erfahrungen unserer Schüler vertiefen unser
Grundvertrauen in das, was wir tun und in die Kraft der Ahnenlinie dieses
Systems, derer wir Teil geworden sind. Ein Übender, der diese Stufe
niemals entwickelt, verbleibt in einer Art Isolierung, die ihn potentiell
verwundbar macht, mit Selbstzweifel und Misstrauen, gegenüber dem was
er tut. Schlimmstenfalls suchen wir ständig nach etwas besserem oder
einfach anderem. Dies geschieht nur, weil wir nicht wirklich in der
Sache verwurzelt sind.
Das Übermitteln der Erfahrung durch
Sakrale Künste:
Erfahrungen mit kreativer Energie und ihrer Wirkung auf unser Leben können durch Bild, Skulptur, Architektur, Musik, Dichtung, Schrift, Geschichten erzählen, Tanz, Kochen oder andere Dinge, worin wir gut sind, ausgedrückt werden. Dies ist die Grundlage der sakralen Künste in allen Kulturen der Welt.
Die Fähigkeit, Erfahrungen auf dem Weg zu einem höherem Bewusstseins zu übermitteln, ist eine weitere Möglichkeit, wie wir durch das Lehren Nutzen für andere erzeugen können. Häufig besteht alles, was von einer großen vergangenen Zivilisation übrig geblieben ist, nur noch aus einigen Kirchenwänden und Skulpturen, als Reste der geistigen Errungenschaften dieser Kultur. Dabei ist zu bemerken, dass die sakralen Künste häufig Überreste von alten Kulturen sind, die wir in unseren Museen ausstellen.
Durch die sakralen Künste geben wir unseren besten Erfahrungen Ausdruck, um die Essenz solcher Erfahrungen direkt in das Unbewusste eines Aufnahmefähigen zu senden. Es ist eine Möglichkeit, die jeweilige spirituelle Tradition zu nähren, die uns weiter gebracht hat und auch in anderen das Verlangen weckt, ihre besten Vorzüge zu entwickeln. Mit der sakralen Kunst können wir auch ihre kreative und zentrierende Kraft ausdrücken.
Wenn die Energie des Geistes stark ist, ist alles, was gesagt oder getan wird, eine Form sakraler Kunst.
4. Das Potenzials des Meridiansystems entwickeln
Die Harmonisation der Fünf Elemente
(2) - Positive Emotionen wecken
In der Fusion der Fünf Elemente I arbeiten wir daran, die Vergangenheit
zu klären, Zyklen zu beenden und lernen, negative emotionale Zustände
in Vitalität zu verwandeln. All die anderen Übungen führen uns zu einem
Zustand größerer Effizienz und ausdauerndem Gleichgewicht. Unter diesen
Bedingungen beginnt sich immer häufiger ein positiveres emotionales
Befinden zu entwickeln, das über immer längere Zeiträume anhält. Die
positiven Emotionen entstehen, wenn der Organismus in einer höheren
Frequenz als üblich vibriert. Negative Zustände zeigen auf, dass der
Energiefluss nur unter Schwierigkeiten stattfindet und der Organismus
energetisch zerstückelt ist. In der Fusion II pflegen wir die positiven
Emotionen, die aus jedem Organ ausstrahlen. Bewusst mischen wir diese
Vielfalt von hochfrequenten Energien zu einer Energie des reinen Mitgefühls.
Diese hochfrequente Energie zirkulieren wir dann durch das Meridiansystem,
wobei die Frequenz des ganzen Energiesystems angehoben wird. Diesen
positiven Zustand erfahren wir zuerst nur eine beschränkte Zeit und
schwingen dann allmählich zurück auf die Frequenz unseres gewöhnlichen
Bewussteinszustands. Mit regelmäßigen Übungen beginnt das Energiesystem
sich jedoch zu verändern und schwingt sich schließlich auf der höheren
Frequenz der Übung ein. Dies führt zu einer Veränderung unseres Bewusstseins
und der Qualität unserer Beziehung zu anderen, zu uns selbst, dem Planeten
und allen anderen Wesen wie auch, zu einem neuen Niveau körperlicher,
emotionaler und geistiger Gesundheit. Wir benutzen die Energie des Mitgefühls,
um die Frequenz des Mittleren Kanals und der unterstützenden Kanäle
(die Aufsteigenden Kanäle) anzuheben. Diese Stufe in der Meditationsübung
bildet die Grundlage für die richtige alchemistische Zutat in den höheren
Meditationen von Feuer und Wasser (K'an & Li). Die Fusion II gibt uns
die Fähigkeit, außergewöhnliche Energien zu erzeugen, um damit außergewöhnliche
Ergebnisse herbeizuführen. Ein häufiger Fehler bei jenen, die durch
die Fusion I und die Grundübungen hasten, ist, dass sie mit gewöhnlicher
Energie an die höhere Alchemie herangehen und hoffen, damit außergewöhnliche
Ergebnisse zu erhalten. Gewöhnliche Energie kann auch nur gewöhnliche
Ergebnisse produzieren. Höhere Alchemie erfordert außergewöhnliche Zutaten
von außergewöhnlicher und höchster Qualität und Integrität.
Die Harmonisation der Fünf Elemente
(3) - Das Meridiansystem für höhere Frequenzen durchlässig
machen:
Durch die höhere Frequenz des Mitgefühls und ausdauernden positiven Emotionen wird in dieser Stufe das ganze Meridiansystem harmonisiert. Unter normalen Umständen ist der Mittlere Kanal das einzige Gefäß, wo Yin und Yang interagieren und kreative Energie erzeugen. Der Rest des Meridiansystems ist polarisiert, also entweder Yin oder Yang. In der Fusion III wird die schöpferische Energie durch das ganze Meridiansystem verbreitet, das die Frequenz des ganzen Systems rasch anhebt.
Das Meridiansystem und die Lebenskraft sind verschiedene Namen für unser Bewusstsein. Die Frequenz des Meridiansystems anzuheben bedeutet, das Niveau des Bewusstseins über die Ebene des gewöhnlichen Zustandes anzuheben.
Diese Stufe bringt die Übenden zur eigentlichen Grenze der Yang-Übungen, wo persönliche Bemühung und persönliche Initiative die treibende Kraft in der Praxis sind. Die Schöpfung findet nicht nur mit Yang-Energie statt. Es gibt auch noch die Yin-Kraft oder Aufnahmefähigkeit. Nach der Fusion III beginnt die Stufe der Aufnahmefähigkeit, wo unsere vorherigen Taten beginnen, eine Reaktion vom Universum zu erzeugen. Diese Stufe nennen wir die 'die Yin-Übung'.
Esoterische Anatomie:
Der Mittlere Kanal ist der Meridian, der dafür verantwortlich ist, das Bewusstsein, im Wachzustand, in der physischen Dimension zu verankern und über das körperliche Bewusstsein während des Schlafs und im Moment des Todes hinaus zu projizieren.
Unser Bewusstseinsniveau wird durch sieben Hauptenergiezentren entlang des Energiekreislauf ausgedrückt. Diese werden von den Hindus und Buddhisten Chakras genannt.
Im gewöhnlichen Zustand wandert unser Bewusstsein von einem Chakra zum anderen, wie ein Blatt im Wind. Eine der Herausforderungen in der Fusion 1 ist es, einen ausgeglichenen Geist und genügend Kraft zu entwickeln, um ohne geistige Ablenkungen oder Schläfrigkeit auf den Tiegel konzentriert zu bleiben. Diese ausgeglichene Geisteshaltung können wir nur erreichen, wenn das Bewusstsein durch den Mittleren Kanal fließt und nicht mehr von Chakra zu Chakra treibt.
In dieser Stufe werden wir mit den Eigenschaften jedes Energiezentrums und den Bewusstseinszuständen, die sie erzeugen, vertraut gemacht. Der Prozess der Evolution ist eine Reise vom Bewusstsein der niedrigsten Energiezentren im Perineum und Sexualzentrum in Richtung der himmlischen Ebene im Kristallpalast des Dritten Auges und Scheitelzentrums.
Das Meridiansystem ist eng mit den Chakras verbunden und ist in erster Linie durch seine medizinische Verwendung in der Akupunktur bekannt. Jedoch besitzt das Meridiansystem, wie das I Ging, einen inneren spirituellen Aspekt, der dem durchschnittlichen Mediziner unbekannt ist. Ein Schlüssel zu diesem inneres System finden wir in den traditionellen alten Namen der Akupunkturpunkte.
In der esoterischen Anatomie erkunden wir diejenigen Energiemuster des Meridiansystems, die wir brauchen, um das Bewusstsein und menschliche Potenzial über den gewöhnlichen Zustand anheben zu können.
Strukturelle Ausrichtung 4 - Tai Chi 2:
Auf dieser Stufe wird die Arbeit mit der Struktur noch weiter verfeinert. Die Synthese von Absicht, physischem Körper und Energiefluss wird herbeigeführt, um unseren emotionalen Zustand zu reflektieren.
Die Yin-Übung, die wir in der sitzenden Meditation entwickelt haben, während der Verstand still bleibt, weil das Bewusstsein im zentralen Kanal ausgeglichen ist, wird jetzt auch in die Bewegungsabfolge der Tai-Chi-Form integriert.
Die Innere Stille ist der Ausdruck spiritueller Weisheit und spiritueller Intelligenz. Die Herausforderung auf dieser Stufe ist, sich nicht nur körperlich aus dem Zentrum heraus zu bewegen, sondern auch geistig, gefühlsmäßig und spirituell.
Die auf dieser Stufe entwickelten Fertigkeiten liefern uns die Basis der Unterstützung für Ausgeglichenheit in den Traumübungen und im Moment der Transzendenz.
5. TRANSZENDENZÜBUNGEN
TRAUM YOGA - Das Arbeiten mit dem feinstofflichen
Körper
Jedes Mal, wenn wir einschlafen, findet ein sehr wichtiger Prozess
statt. Unser Bewusstsein, das während des Wachzustandes auf den physischen
Körper zielt, schaltet sich aus und wird im feinstofflichen Körper aktiv.
Die Möglichkeiten, die sich uns durch diesen Übergang bieten, gehen
weit über unsere Vorstellungskraft hinaus. Wenn wir als Kinder unsere
ersten Schritte machen, beginnen wir einen langen Prozess, in dem wir
lernen, unsere Absicht durch den physischen Körper auszudrücken. Durch
viele Jahre der Schulung und wachsenden Selbstdisziplin verfeinern wir
diese Fähigkeit. Im Traum-Yoga üben wir die Ausdehnung dieses Prozesses
in das Reich des subtilen Körpers und in Dimensionen in denen es weder
Zeit noch Raum gibt. Der Grund dieser Übungen, ist die Transzendenz
des Bewusstseins. Der physische Körper wird von Zeit und Raum eingegrenzt
und egal, wie gut wir ihn pflegen, stirbt er irgendwann. Das Bewusstsein
befindet sich außerhalb der Beschränkungen von Zeit und Raum. Wenn es
durch Energiedisziplinen kultiviert wurde, ist es dazu fähig, über den
Tod des physischen Körpers hinaus im feinstofflichen Körper weiter zu
agieren. Der Hauptzweck der Traumübung ist die Entwicklung der Fähigkeit,
sich vollständig bewusst, außerhalb von Zeit und Raum, im feinstofflichen
Körper zu bewegen. Diese Ausbildung gibt dem feinstofflichen Körper
mehr Zusammenhang und macht allmählich Absicht und Realisierung zu einer
unmittelbaren Realität. Die Traumübungen helfen, mit der Zeit, die Furcht vor dem Unbekannten im Moment des Todes zu überwinden. Stattdessen wird eine nahtlose Kontinuität des Bewusstseins zwischen der körperlichen und feinstofflichen Dimensionen erfahren.
Die Hochzeit von Feuer und Wasser -
Schöpferische Energie entwickeln:
Transformation auf der tiefsten Ebene kann nur mit schöpferischer
Energie stattfinden. Wie schon in den ersten Stufen gelernt, entsteht
kreative Energie nur, wenn es eine harmonische Interaktion von Yin-
und Yangpolaritäten gibt. Der Ort, wo diese Interaktion stattfindet,
ist der Mittlere Kanal unseres Meridiansystems. Dieser Kanal, den wir
in der Fusion kennen lernen, wird 'der Tiegel' genannt. Der Mittlere
Kanal ist nicht nur der Tiegel kreativer Energie. Die Frequenz, in der
er schwingt, bestimmt unser Bewusstseinsniveau, den Umfang unserer persönlichen
Kraft und die Fähigkeit, diese auch in die Welt zu projizieren. Um unser
Bewusstsein mit einem vernünftigen Fokus in der physischen Dimension
zu behaupten, muss der Mittlere Kanal innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs
schwingen. Dieser Bereich zapft jedoch das vollständige Energiepotenzial
des Mittleren Kanals nicht an. Der Schlüssel und Zweck aller Yogaübungen
in allen großen Systemen der Welt ist das Anheben des Energiepotenzial
des Mittleren Kanals und die Ausdehnung seines Frequenzbereichs. Die
gesamte Arbeit mit den Übungen, der vorangegangenen Stufen, speziell
die Arbeit mit den negativen Emotionen in der Fusion I, schafft die
Bedingungen für die Anhebung der Frequenz des Mittleren Kanals. Die
Multiplizierung der positiven Emotionen in der Fusion II und III stabilisiert
die hochfrequenten Energien im ganzen Meridiansystem, was wiederum die
Frequenz des Mittleren Kanals anhebt. Die wichtigste Aufgabe der Vermählung
von Feuer und Wasser ist das Öffnen des vollständigen Potenzials des
Mittleren Kanals. Dies wird das Öffnen der 3 Tiegel genannt. Der erste
Tiegel bezieht sich auf das Niveau des gewöhnlichen Bewusstseins, in
dem wir unsere Übung beginnen. Der Fokus der Übungen ist der Mittlere
Kanal auf dem Niveau des Nabels. Wird die Energiefrequenz angehoben
und stabilisiert sich, d.h. bleibt sie auf dieser Höhe bestehen, dann
hebt sich das Bewusstsein auf das Niveau des zweiten Tiegels im Herzzentrum.
Dies ist die Ebene, wo sich die Energien der Liebe über unser beschränktes
Ego ausdehnen, um alle Schöpfung und alle Wesen zu erfassen. Dies ist
kein mechanischer Prozess, der von irgendeiner Energiemanipulation herbeigeführt
werden kann, sondern eine Erweiterung unserer Perspektive, die durch
bewusstes Agieren auf einer höheren Ebene herbeigeführt wird. Die Öffnung
des dritten Tiegels findet im Zentrum des Gehirns statt. Dieser Ort
wird 'der Kristallpalast' genannt. Agiert unser Bewusstsein auf dieser
Ebene, sind wir mit der gesamten Schöpfung vereint, und unser Bewusstsein
wird spontan über die physische Ebene hinaus projiziert. Diese Stufe
wird auch "Vereinigung mit dem Tao" genannt. Ein zur Universalstufe
angehobenes Bewusstsein ist in der Lage, die körperliche Ebene ohne
Anbindungen oder unerfüllte Begierden zu transzendieren. Die Arbeit
auf der körperlichen Ebene ist damit beendet.
Standpunkt 4 - Führung der höheren Praktiken
durch die Weisheit des I Ging:
Es wäre naiv zu glauben, dass die erfolgreiche Vermählung
von Feuer und Wasser durch reine Improvisation und Glück ausgeführt
werden könnte. Das I Ging wurde dafür entwickelt, um auf den
verschiedenen Stufen der Übung rechtzeitig Rat zu liefern. Mehr
als die Hälfte des Buches wird den Feuer- und Wasserübungen
gewidmet.
Diese Ebene dient der Klärung der Verwendung der Yang- und Yinbeharrlichkeit
in der Feuer- und Wasserstufe.
Meditationen mit den Sternen
Zusammen mit Klängen manifestiert Energie Licht. Wir könnten sagen,
dass Energie eine Lichtvibration ist. In unserer feinstofflichen Anatomie
dient das Drüsensystem als Umschaltplatz, der den Energiefluss zwischen
den feinstofflichen Dimensionen und dem physischen Körper reguliert.
Die Zunahme von den in den Wasser- und Feuerübungen besprochenen Frequenzen
wird durch die Öffnung des Potenzials des Drüsensystems möglich gemacht.
Die Meisterdrüsen, die den Energiefluss vom Universum auf die physische
Dimension regulieren, befinden sich im Kristallpalast im Zentrum des
Gehirns. Dabei handelt es sich um die Zirbeldrüse und die Hirnanhangdrüse.
Beide Drüsen arbeiten mit Energie als Lichtvibration. Die Sternenmeditation
öffnet das Potenzial der Meisterdrüsen. Das geschieht durch die bewusste
Verbindung mit dem feinstofflichen Licht bestimmter Sterne. Die Polaren
Sterne sind eine Gruppe von Sternwesen, die auf den Mittleren Kanal
der Erde, der Erdachse, ausgerichtet sind. Alle Wesen, die auf der physischen
Dimension arbeiten, besitzen einen Mittleren Kanal. Die Erde (als eigenständiges
Wesen) ist keine Ausnahme. Alle Wesen auf der Erde stehen in Resonanz
mit dem Mittleren Kanal der Erde. Der Polarstern und die Sterne des
großen Wagens sind wegen ihrer Verbindung zum Mittleren Kanal und dem
Bewusstseinsniveau, das sie repräsentieren, der Fokus des ersten Niveaus
der Sternenmeditation. In dieser Übung stellen wir bewusst eine Verbindung
der inneren Sterne zu den sichtbaren äußeren her. Eine Erkenntnis aller
großen Meditationspraktiker der Vergangenheit besagt, dass alles, was
draußen ist, sich auch in unserem Körper wiederfindet. Manchmal wird
diese Stufe 'den Himmel auf die Erde bringen' genannt. Die mit dem Polarstern
und dem Großen Wagen entwickelte Beziehung wird in der Transzendenzübungsstufe
zunehmend wichtig. Der Polarstern ist das interdimensionale Tor, durch
das wir unser Bewusstsein über die körperliche Dimension hinaus projizieren
können. Dies ist kein Prozess, irgendwohin 'zu gehen', sondern eine
Einstimmung auf die Frequenz einer besonderen Dimension. Das wird uns
möglich, weil wir stabile, hohe Frequenzen in unserem Energiesystem
entwickelt haben. In den Sternenmeditationen wird den Sternen über den
Planeten eine höhere Bedeutung zugemessen. Als selbsterleuchtete Wesen
befinden sich die Sterne in einer Bewusstseinsstufe, wo das Innere Licht
soweit entwickelt worden ist, dass es nach außen strahlt zum Nutzen
für alle Wesen. Dies ist die Leben spendende Funktion des Sonnenwesens,
der uns am nächsten liegende Stern. Im Gegensatz dazu befinden sich
die Planeten auf einem Bewusstseinsniveau, wo das Innere Licht noch
entwickelt werden muss. Wie die Menschen, befinden sie sich auch auf
dem Weg zur Erleuchtung.
Vorbereitung auf die Transzendenz - Die Pilgerpraktiken:
Die Pilgerübungen werden am Ende eines langen Trainings ausgeführt,
um den Wechsel von einem Zustand in einen anderen zu markieren und all
das zu testen, was gelernt und integriert worden ist. Diese Stufe wird
oft missverstanden und nur als eine Wanderschaft von einem heiligen
Ort zum anderen angesehen, die eine Unterbrechung der gewöhnlichen Routine
mit sich führt. Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein.
Die Pilgerfahrt beginnt damit, auf anmutige Weise alle unvollendeten
Situationen in unseren Leben zu beenden. Schulden werden bezahlt, Missverständnisse
mit der Familie oder mit Freunden werden aufgeklärt, jegliche Bindung
zu Besitztümern, Beziehungen, Orten und zu sich selbst werden aufgelöst.
Wir bereiten uns auf den Tod vor und bringen vor der Reise alle Angelegenheiten
in Ordnung. Die Pilgerfahrt beginnt, wenn alle Schnüre, die uns anbinden,
für immer durchgeschnitten worden sind. Das Ziel der Pilgerübung ist
es, alle in Zyklen gefangene Energie zu befreien und bewusst die endgültige
Freiheit von Beschränkungen zu erfahren. Ein wichtiger Aspekt, um Energie
freizusetzen, liegt darin, sich von der Angst vor dem Tod und vor dem
Sterben zu befreien. Der Pilger trifft den Entschluss, auf die Reise
zu gehen, selbst wenn es bedeutet, in diesem Prozess zu sterben. Dies
ist eine Entscheidung, die wir mit unserem ganzen Wesen unterstützen,
genauso wie unsere Ziele und Überzeugungen. Bevor wir auf unsere Pilgerreise
gehen, schneiden wir die Schnur des Todes, die uns einschränkt, durch
und erfahren diesen Raum selig und grenzenlos. Das Pilgern ist eine
Vorbereitung auf den Tod, eine Vorbereitung darauf, das Vertraute loszulassen
und sich in das Unbekannte zu wagen, ohne Rücksicht auf die Folgen.
Wir üben, von einer vertrauten Struktur in völlige Strukturlosigkeit
zu gehen. Mit dieser Perspektive kann behauptet werden, dass eine Pilgerfahrt
der schwierigste Schritt in allen Stufen der Energiearbeit ist. Und
ganz sicher sind es keine Ferien.
Den Berg stabilisieren - Stilles Retreat:
Eine Art der vollständigen Aktivierung schöpferischer Energie ist Stille, verbunden mit einem klaren Bewusstsein. Es ist ziemlich leicht, sich während einer guten Meditationssitzung auf eine hochfrequente schöpferische Energie einzustellen, die zu einer tiefern inneren Stille führt. Der Prozess, den zentralen Kanal in einer zunehmend höheren Frequenz zu stabilisieren, erzeugt eine innere Stille, die wir auch 'die Leere' nennen.
Das Ziel eines stillen Retreats dient der Stabilisierung von höheren Frequenzen und der Stärkung des Tiegels, der entwickelt wird.
Stiller Rückzug erzeugt starke Wellen von Glück und Klarheit. Das Gefühl der Trennung zwischen dem Selbst und dem Rest des Universums löst sich auf, und das Innen und Außen wird zu einem Kontinuum von höchst feinstofflicher Energie.
Die Ahnenlinie bereichern - Andere lehren
Zu Lehren heißt, unserer Einsicht in die Übung zu teilen,
unsere Freude, die wir empfinden, und den Nutzen, den wir durch die
unendliche Weisheit der von den Vorfahren der Übung weitergegebenen
Weisheit erhalten haben zu übertragen. Andere mit unserer Begeisterung
und unserer Wertschätzung, die wir selbst in den Praktiken gefunden
haben, zu durchdringen, kann nur geschehen, wenn wir auf eigene tiefe
Erfahrung mit den Energiedisziplinen zurückgreifen können.
Lehren ist mehr, als nur Techniken und Information weiterzugeben. Ein
Video oder ein Buch kann diese Aufgabe sogar gründlicher erfüllen.
Lehren ist die Übertragung der Erfahrung und des Bewusstseinszustands,
der durch die Übungen realisiert wurde. In der alten Taoistischen
Tradition lehrten nur diejenigen, die sich schon auf den Stufen der
Transzendenz befanden, die einen Überblick auf den gesamten Prozess
hatten und eine ganze Menge persönlicher Erfahrung auf dem Terrain
diese Weges besaßen.
Lehren ist keine Aufgabe, sondern es ist die Stufe, wo wir die Kontinuität
der berühmten Abstammung der Lehren für zukünftige Generationen
sicherstellen. Es ist die Stufe, auf der wir die Praktiken durch unsere
eigenen tiefen Erfahrungen verfeinern und für die gegenwärtige
Generation unter den heutigen Bedingungen zugänglich machen, sozusagen
eine Aktualisierung der Praktiken. Auf dieser Stufe tragen wir die größte
Verantwortung. Denn wenn der Lehrer, mit den Worten des I Ging, 'sich
seinen Schwanz nass macht' mit Gier nach Macht und dem Wunsch, andere
zu manipulieren und die Lehren für seinen persönlichen Gewinn
zu nutzen, geht alles verloren, und die Person befindet sich ganz alleine
an der trostlosesten Stelle der Schöpfung. An diesem Punkt entziehen
die Vorfahren ihre Unterstützung und Führung, so dass nur
noch improvisiert werden kann.
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